Geschichte
VfB Bayreuth (1956-63)
Beim VfB Bayreuth wurde seit 1956 unter der Leitung von Kurt Loydl Eishockey gespielt. Gespielt wurde auf einer Natureisfläche, die neben dem vereinseigenen Sportgelände an der Prellmühle eingerichtet wurde. Die Mannschaft spielte in der Bezirksliga und 1960/61 in der Oberfrankenliga. Der Verein plante 1961 den Bau eines Kunsteisstadions am gleichen Platz, der Plan scheiterte aber an der mangelnden Unterstützung der Stadt. Die Eishockey-Abteilung löste sich in der Folge 1963 auf. [1]. Der Hauptverein ging 1969 im BSV Bayreuth 1898 auf.
SV Bayreuth bis 1987/88
Eishockey wird in Bayreuth - ähnlich wie in Selb - schon sehr lange gespielt. Im höherklassigen Ligeneishockey tauchte die Eishockeyabteilung des SV Bayreuth (Schwimmverein Bayreuth), die Meister der Eishockey-Bayernliga 1979 wurde, in der Saison 1980/81 erstmals in der viertklassigen Regionalliga auf, bevor sie ab 1983/84 in der 2. Eishockey-Bundesliga teilnahm. In der Saison 1984/85 gelang überraschend der Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga, in der 1985/86 gespielt wurde. Ab 1986/87 spielte die Mannschaft wieder in der 2. Eishockey-Bundesliga.
SV Bayreuth 1988/89 bis 1993/94 [
Nachdem die Kosten für die Eishockeyabteilung dem Schwimmverein Bayreuth und damit das Risiko zu groß geworden waren, wurde die Abteilung zur Saison 1988/89 als Schlittschuhverein Bayreuth zu einem eigenständigen Verein.
ESV Bayreuth 1994/95 bis 2005/06 [
Im Sommer 1994 musste der SV Bayreuth den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga einstellen. Als Nachfolger wurde der ESV Bayreuth gegründet und begann in der untersten Liga des Bayerischen Eissportverbandes, der Bezirksliga Bayern. Schon wenige Spielzeiten später erreichte der ESV, der 1997 Meister der Eishockey-Bayernliga wurde, wieder die drittklassige 2. Liga in der Saison 1997/98.
In der Saison 2001/02 wurde versucht, die Oberligamannschaft in eine GmbH auszulagern, was aber zu einem finanziellen Desaster wurde, so dass ab 2002/03 wieder der ESV Bayreuth den Spielbetrieb fortführte.
In der Saison 2002/03 hatte der ESV Bayreuth selbst ein Insolvenzverfahren zu überstehen.
Nachdem bereits zur Saison 2004/05 die Oberliga-Lizenz gerade noch gewährt wurde, wurde die Lizenzerteilung zur Saison 2005/06 auch erst im letzten Moment erreicht.
Als am 29. November 2005 der Vorstand des Vereins den Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens stellen musste, wurde zum Jahresende 2005 der Spielbetrieb der Oberligamannschaft durch den vom Amtsgericht Bayreuth eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter eingestellt. Der Spielbetrieb der Nachwuchsmannschaften wurde dank finanzieller Überstützung durch Privatleute bis zum Saisonende fortgeführt, so dass bei Übernahme der Mannschaften durch einen anderen Verein die Einteilung in Spielklassen erhalten blieb.
EHC Bayreuth ab 2006/07
Um zumindest für die Nachwuchsmannschaften den Spielbetrieb fortsetzen zu können, wurde der neue Verein EHC Bayreuth Die Tigers e.V. im Frühjahr 2006 gegründet, der fristgerecht auch eine Seniorenmannschaft zum Spielbetrieb melden konnte.
In der Saison 2006/07 wurden die Bayreuth Tigers Meister der Bezirksliga Nord und stiegen damit in die fünftklassige Landesliga auf.